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Liebe zu mir: Wie ich wurde, wer ich bin

Ursprünglich war ich Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin und als Kulturtheoretikerin und Lateinamerikanistin an der Uni tätig. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Kasachstan und Kolumbien erlebte ich einen schweren Schicksalsschlag: mein damaliger Partner nahm sich das Leben. Damals entschied ich mich für ein neues Leben mit Heilung und Wohlsein im Mittelpunkt.

Ich begab mich in Psychotherapie, ging in Selbsterfahrungsworkshops, lernte viele klassische und alternative Methoden kennen, u.a. Meditation und Achtsamkeit, Tiefenpsychologie, Einzel- und Gruppentherapie, Transpersonale Psychotherapie und Großgruppen, Tanz, Yoga, Psychodrama, systemische Aufstellungen, Holotropes Atmen, Biodynamik, Cranio-Sacral-Therapie und vor allem Hakomi: achtsamkeitsbasierte Körperpsychotherapie.

Ich entschied mich für die dreijährige Hakomi-Ausbildung und studierte noch einmal Psychologie an der Freien Universität Berlin, die ihrem Namen Ehre machte und mir beim letzten Diplom-Jahrgang noch viele Freiheiten ließ. So lernte ich weitere Methoden und Wege kennen, Seele und Verhalten zu erforschen. In meiner Arbeit und Haltung hat mich weniger die naturwissenschaftliche Psychologie und Verhaltenstherapie geprägt als vielmehr die humanistischen Ansätze und eine wertschätzende Haltung auf Augenhöhe. Ich glaube, dass jeder Mensch aus sich selbst heraus heilen möchte und nicht dazu gedrängt werden muss.

In den letzten zwölf Jahren habe ich zwei Kinder bekommen und mir viel Zeit für sie genommen. Die Beziehung zu meinem Mann und langjährigen Partner hat unter dem Elternwerden und dem System der Kleinfamilie gelitten, wir begannen zu kämpfen.  Wir haben unsere Beziehung nach 12 Jahren geöffnet, uns später sogar getrennt und schnell wieder versöhnt. Wir haben in den letzten 18 Jahren viele Phasen einer Liebesbeziehung durchlebt, von höchstem Glück bis zum größten Kampf. Ich habe Scheitern und Mitgefühl dadurch gelernt und so ist es mir heute ein besonderes Anliegen, Paare und Eltern bei ihrer Suche nach Liebe zu unterstützen.

Ich war schon immer polyamor (d.h. mehrere Menschen liebend), habe aber auch lange, lange Zeiten monogam gelebt. Seit fünf Jahren erforsche ich die Freiheit und Verbundenheit, die in polyamoren, verbindlichen Beziehungen möglich ist, aber auch die Herausforderungen, den Umgang mit Eifersucht und eigenen Grenzen. Ich habe ebenfalls in den letzten fünf Jahren heilige Sexualität als große Lebenskraft sowie Energy Sex kennengelernt und mich in Conscious Sensuality© (bewusster Sinnlichkeit) weitergebildet. In diesem Ansatz gebe ich Retreats und Trainings.

Hinzu kamen intensive Zeiten auf La Palma und Hawaii, wo ich eine tiefe Anbindung an die Natur, die Kraft der Erde, das geistige Heilen und Energiearbeit  erlebt habe.

Seit 2019 lebe ich in der ZEGG Gemeinschaft, einem Ökodorf und Seminarzentrum in der Nähe von Berlin, das seit 28 Jahren über die Liebe und eine neue Kultur im Miteinander forscht. Dort gestalten wir mehrere Festivals im Jahr, das vielfältige Seminarprogramm findest du hier.