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Liebe zu Anderen: Paare und Liebesbeziehungen

Einander lieben und das von Dauer gehört sicher zu den anspruchsvolleren Aufgaben im Leben. Mit unseren Kindern fällt es leichter und ist klar, dass wir nach einem Streit nicht einfach die Beziehung beenden. Mit einem Erwachsenen und aller heutigen Freiheit wird es schwieriger: warum und wie bleiben wir zusammen? Was macht unsere Liebesbeziehung aus? Und warum bringt sie so viel Schmerz und Konflikte mit sich?

Dennoch gibt es gute Gründe, in Beziehung zu bleiben: Weil ich mich dafür entscheide. Weil ich wachsen will. Weil ich Liebe teilen will. Aber wie komme ich da hin? Was hilft mir, in der Liebe zu bleiben? Erste Hinweise finden sich hier.
Spannend ist für mich, wie aus einer Beziehung mit Co-Abhängigkeit und Konflikten (was übrigens normal ist) ein Co-Engagement wird. Hier braucht es Vereinbarungen, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Und viel Mitgefühl für die Schatten und destruktiven Gewohnheiten, die wir früh gelernt haben und die uns oft unbewusst im Weg stehen. Bei einer Paartherapie können sie bewusst werden und verlieren so ihre Macht über unseren Beziehungsalltag. Wir können leichter in der Liebe bleiben.

Ich begleite gerne polyamore Menschen und Konstellationen und räume mit dem Vorurteil auf, dass hinter Polyamorie nur Beziehungsunfähigkeit stecke. Im Gegenteil braucht es hier besonders viel Kommunikationsfähigkeiten, emotionale Kompetenz und Beziehungslernen.

Inspiriert wurde ich in der Arbeit mit Paaren von den Ansätzen und Übungen von David Schnarch, Hedy Schleifer, Virginia Satyr, Chuck Spezzano, Ron Kurtz, Kathlyn und Gay Hendricks, Ute und Heinrich Hagehülsmann sowie Robert Heeß.

Ein Artikel von mir über Liebe, Polyamorie und Beziehungslernen sowie hilfreiche Tipps und Literatur findet sich hier.